Lynx-GITG
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Erlösabgrenzung von Überliegern

Anonymisierung von Patientendaten


Erlösabgrenzung von Überliegern

Erlöse für Behandlungsfälle, die über einen Jahreswechsel hinweg andauern, sog. Überlieger, sind in der Bilanz als unfertige Leistungen auszuweisen. Hierfür ist das Ausweisen der Erlösanteile getrennt für das alte und das aktuelle Jahr notwendig; dies ist bei Abrechnung von Fallpauschalen nicht ohne weiteres möglich. Es kann erschwerend hinzukommen, dass für einige Überlieger noch keine DRG vorliegt und damit auch keine Erlöse ermittelt werden können.

Lösung:

Die Lynx-GITG hat in Zusammenarbeit mit dem Rechnungswesen von mittleren und größeren Krankenhäusern einen Report entwickelt, der die Abgrenzung der Erlöse von Behandlungsfällen unterstützt.

Der Report ermöglicht die Erlösabgrenzung von Behandlungsfällen mit DRGs zu einem beliebigen Stichtag, unabhängig davon, wann die Erlöse fakturiert wurden.

Zunächst wird bei Fällen mit Operationen der entsprechende Erlösanteil für die Operation standardisiert nach der InEK-Kalkulation abgezogen und der Periode der Operation zugeordnet. Der übrige Erlös wird proportional zur Verweildauer vor und nach dem Stichtag vorgenommen.

Es werden der Gesamterlös sowie der Erlösanteil vor und nach dem Stichtag ausgegeben.

Für die Abgrenzung nicht entlassener Fälle wird das Datum der Reportausführung als Entlassungsdatum angenommen. Liegt noch keine DRG vor, kann eine Dummy-DRG verwendet werden. Für diese Dummy-DRG werden der Basisfallwert und ein geschätzter Mittelwert der Relativgewichte für die Berechnung der zu erwartenden Erlöse verwendet.

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Anonymisierung von Patientendaten

Im Produktivsystem eines Krankenhauses sind sensible Patientendaten vorhanden, die dem Datenschutz unterliegen.

Die Test- und Entwicklungssysteme sollen seitens der Parametrisierung exakte Kopien des Produktivsystems sein. Softwareentwickler und andere Benutzer dieser Systeme sollten uneingeschränkten Zugriff auf diese Systeme erhalten. Dies ist aber nur möglich, wenn entweder keine sensiblen Daten vorliegen oder nur eingeschränkte Berechtigungen verteilt werden. Diese Problematik führt oft dazu, dass die Testsysteme von den Produktivsystemen abweichen.

Lösung:

Die Lynx-GITG hat einen Report entwickelt, der alle Patientendaten, wie den Namen, die Adresse, den Beruf und andere Merkmale bzw. Eigenschaften durch Daten aus eigens dafür angelegten Datensammlungen ersetzt. Dabei wird zum Beispiel das Alter unter Berücksichtigung der klinischen Abhängigkeiten geändert.

Gestellte Diagnosen, durchgeführte Operationen, verordnete Medikamente oder das Versicherungsverhältnis können nur noch dem anonymisierten Patienten zugeordnet werden.

Dieses Vorgehen hat gegenüber der einfachen Anonymisierung, bei der zum Beispiel jeder Nachname durch Nachname1, Nachname2,… ersetzt wird einen entscheidenden Vorteil:

Es handelt es sich bei dem Datenbestand weiterhin um eine herkömmliche Patientendatenbank. Bei der Durchführung von Tests von alten oder neuen Reports oder Entwicklungen oder bei Schulungen wirken die anonymisierten Daten wie Echtdaten.

 
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